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ZEBRA für Zebra



Trojanisches Zebra in Blau-Schwarz
Graz – Elegant schwarz-weiß gestreift präsentiert sich eine ausstellung im so genannten Eisernen Haus am Grazer südtirolerplatz. Dort, wo im Herbst 2003 das Grazer Kunsthaus eröffnet werden soll, kann man seit Donnerstag für zwei wochen Zebras aller (Mach-)Art besichtigen.
Am 9. März folgt die Versteigerung der von Prominenten aus Kunst, Sport und Wissenschaft gestalteten Savannentiere: In Auftrag gab sie – zum zweiten Mal – der Verein Zebra, das Zentrum zur sozialmedizinischen, rechtlichen und kulturellen Betreuung von AusländerInnen in Österreich.
Die Zebras aus dem Vorjahr brachten 133.000 Schillinge (9665 Euro) ein. Die heurigen bis dato über 50 Werke stehen ihnen an Einfallsreichtum um nichts nach. Zu sehen und haben sind unter anderen: ein paradiesisches Kugelschreiber-Zebra von Friederike Mayröcker, ein überaschend mageres von Hermes Phettberg sowie ein Schottenzebra von Günther Nenning. Jan-Pieter Martens von SK Sturm Graz brachte zur Vernissage ein Spiegel-Zebra mit, auf dem die Farbe noch nass war. Martens, der Spraykünstler Sebastian Sailer und der Comiczeichner Roman Klug – er spendete ein vielseitig verwendbares blau-schwarzes trojanische Zebra-Poster – eröffneten die Schau. Die Einnaahmen der Auktion kommen der Arbeit mit Flüchtlingen zugute.
www.zebra.or.at   
Benefiz
Der Standard/Colette Schmidt